Was bisher geschah?

Das Institut beschäftigt sich mit zwei Fragestellungen:

  • Wie können Unternehmen die Informationen aus dem Internet nutzen, um in den Bereichen Neukundengewinnung, Konkurrenzbeobachtung sowie dem Aufspüren von Technologie- und Branchentrends „schlauer als die Konkurrenz“ zu werden?
  • Wie können regionale Kompetenzen, Cluster und regionale Innovationsnetzwerke sowie die in ihnen arbeiten Unternehmen und Experten sichtbar gemacht werden, um wettbewerbsfähige Regionen zu schaffen.

Für die Umsetzung der Fragestellungen bauen wir webbasierte Plattformen für unsere Kunden auf, die die gewünschten Informationen automatisiert aus dem Internet filtern. Wie kommt man überhaupt zu so seltsamen Fragestellungen?

Die Entwicklungsgeschichte:

  • Im Jahre 2001 wurde die Dr. Vieregge GmbH gegründet. Die Identifizierung, Analyse und Strategieentwicklung für regionale Wirtschaftscluster stand im Vordergrund. Wirtschaftscluster sind Formationen ähnlicher Unternehmen in Regionen, die erklären, warum Solingen, Hollywood, Silicon Valley oder die Schweiz für bestimmte Wirtschaftstalente stehen.
  • Später ging es in vielen Clustern eher darum, wie das Clustermanagement praktisch gestaltet sein muss.
  • Im Jahr 2005 wurde das Institut als Tochter der Dr. Vieregge GmbH gegründet, das sich im Wesentlichen mit den Unternehmensdaten und Prognosen für Cluster auseinandersetzte. Wie kann man die Fähigkeiten von z.B. 200 Unternehmen darstellen? Die Analyse von Wertschöpfungsketten auf der Basis konkreter Unternehmensprofile begann.
  • In den Jahren 2006/7 entwickelte sich im Oberbergischen Kreis ein Projekt, aus dem die dortige Kunststoff-Kompetenz als Alleinstellungsmerkmal hervorging. Auch hier tauchte wieder das alte Problem auf: wie kann man die Kompetenzen von über 100 Unternehmen greifbar machen. Portale, in die sich Unternehmen selbst eintragen sollen oder pflegeintensive Unternehmensprofile hatten sich schon in anderen Regionen als nicht durchhaltbar herausgestellt.
  • Aus anfänglichen Ideen zu webbasierten Lösungen entwickelte sich ein Konzept, dass Ende 2009 zu einer Förderung durch das Land NRW im Bereich der Clusterpolitik führte (CheK NRW). Der Oberbergische Kreis sowie die Firmen Pflisch, Barlog und ONI unterstützen das Projekt finanziell.
  • Die Experimente mit selbst entwickelten Suchmaschinentechnologien sowie Tests mit vorhandenen, individualisierbaren Suchmaschinen ergaben erste Erfolge. Die Suchmaschinentechnologie wird inzwischen in vielen Clustern und Regionen eingesetzt. Die Beispiele finden Sie auf der Hauptseite.
  • Die Unternehmen des Clusters kamen aber schnell auf die Idee, dass die Suchmaschinen ergänzt werden sollten um Wissenstechnologien, die regelmäßig Informationen liefern. Auch sollten es Systeme sein, die individuell auf die Unternehmen zugeschnitten und passwortgeschützt sind. Dies war der Beginn der Entwicklung von Markt-Cockpits, die ebenfalls heute in vielen Unternehmen eingesetzt werden.
  • Das Forschungsprojekt wurde Mitte 2012 abgeschlossen.
  • Seit Anfang 2013 werden die Erkenntnisse auch im eBusiness Lotsen Südwestfalen / Hagen umgesetzt, einem Projekt des BMWi, das im Rahmen von „Mittelstand Digital“ kleinen und mittleren Unternehmen helfen soll, die Chancen es Web in Geschäft umzusetzen.

Sie finden auf dieser Webseite die Zugänge und Links zu den verschiedenen Pilotprojekten und Praxisbeispielen die aktuell laufen.